Seit Sie diese Seite geöffnet haben, sind die Schulden der Stadt Bern gestiegen um
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Bezahlen müssen es unsere Kinder.
Finanzplan der Stadt Bern: rund 90 Mio. Franken neue Schulden pro Jahr (2026 bis 2028). Das sind 2,85 Franken pro Sekunde.
11'400 Fr.
Schulden der Stadt Bern pro Kopf, Ende 2027. Auch pro Baby.
1'680 Mio. Fr. (Finanzplan) / 146'867 Einwohner
+90 Mio.
neue Schulden. Jedes Jahr, von 2026 bis 2028.
Quelle: Finanzplan der Stadt Bern
40.2 %
der Investitionen 2027 bezahlt die Stadt selbst. Den Rest leiht sie.
Quelle: Stadt Bern, Budget 2027
Darum Nein zum Budget 2027.
Das Budget 2027 der Stadt Bern macht neue Schulden. Der Stadtrat hat das Defizit sogar noch erhöht. Hier sind die Fakten, alle aus den Unterlagen der Stadt.
Argument 1
Jedes Jahr 90 Millionen neue Schulden.
Ende 2025 hatte die Stadt Bern 1,5 Milliarden Franken Schulden. Ende 2027 werden es 1,68 Milliarden sein, Ende 2030 bereits 1,85 Milliarden. Das plant die Stadt selbst.
Verzinsliche Schulden des Allgemeinen Haushalts. Jahresbericht 2025 und Finanzplan der Stadt Bern (Medienkonferenz AFP und Budget 2027).
Argument 2
Der Stadtrat hat das Defizit mehr als verdreifacht.
Der Gemeinderat legte ein Budget mit 2,5 Millionen Franken Defizit vor. Die Mehrheit im Stadtrat hat zusätzliche Ausgaben beschlossen. Jetzt beträgt das Defizit 8,9 Millionen Franken.
Stadtrat Bern, Schlussabstimmung zum Budget 2027, September 2026 (44 Ja, 19 Nein, 10 Enthaltungen).
Argument 3
Weniger als die Hälfte ist selbst bezahlt.
2027 investiert die Stadt rund 160 Millionen Franken. Aus eigenen Mitteln kann sie nur 64,3 Millionen bezahlen, das sind 40,2 Prozent. Den Rest leiht sie sich.
Stadt Bern, Medienkonferenz AFP und Budget 2027.
Argument 4
Die Reserven reichen nicht.
Die Stadt hat ihr eigenes Ziel für Reserven von 120 bis 180 Millionen Franken verfehlt. Ende 2025 waren es 96 Millionen. Die Finanzdirektorin sagt selbst: "Wir haben heute noch keine stabilen Finanzen."
Stadt Bern, Rechnung 2025; Finanzstrategie der Stadt Bern.
Argument 5
Rekordeinnahmen und trotzdem ein Minus.
Die Stadt rechnet 2027 mit 673.4 Millionen Franken Steuerertrag, 30,6 Millionen mehr als im Vorjahr. Trotzdem schreibt sie rote Zahlen. Das Problem sind die Ausgaben.
Stadt Bern, Medienmitteilung zum Budget 2027.
Argument 6
Schulden kosten Zinsen.
Allein 2027 zahlt die Stadt 16,4 Millionen Franken Zinsen. Mit jeder neuen Million Schulden steigt diese Rechnung. Dieses Geld fehlt für Schulen, Strassen und Sicherheit.
Stadt Bern, Medienkonferenz AFP und Budget 2027 (Zinsaufwand Allgemeiner Haushalt).
Argument 7
Wer heute Schulden macht, schickt die Rechnung an die nächste Generation.
Ende 2027 sind es rund 11'400 Franken pro Kopf. Für eine Familie mit zwei Kindern rund 45'700 Franken. Auch für die 1'371 Kinder, die 2025 in Bern geboren wurden.
1'680 Mio. Fr. Schulden Ende 2027 (Finanzplan) geteilt durch 146'867 Einwohnerinnen und Einwohner Ende 2025; Geburten: Statistik Stadt Bern.
Medienmitteilung vom 30. Oktober 2026
Rekordsteuereinnahmen, neue Schulden: NEIN zum Budget 2027
Trotz rekordhoher Steuereinnahmen schreibt die Stadt Bern 2027 erneut rote Zahlen. Die Verschuldung steigt um weitere 90 Millionen auf 1,68 Milliarden Franken. Statt das Defizit des Gemeinderats zu korrigieren, hat die rotgrüne Mehrheit im Stadtrat dieses mehr als verdreifacht. Das überparteiliche Komitee aus FDP, SVP und Die Mitte fordert eine konsequente Ausgabenpolitik und lehnt das Budget 2027 ab.
Am 29. November 2026 entscheidet die Stadtberner Stimmbevölkerung über das Budget 2027. Der Stadtrat erhöhte das vom Gemeinderat vorgelegte Defizit von 2,5 auf 8,9 Millionen Franken. Zusammen mit den separat geführten Sonderrechnungen summieren sich die budgetierten Fehlbeträge auf 14,8 Millionen Franken – bei erwarteten Steuererträgen von rekordhohen 673,4 Millionen Franken. Trotzdem kann die Stadt von den vorgesehenen Investitionen von rund 160 Millionen Franken lediglich 40,2 Prozent aus eigenen Mitteln finanzieren. Den rest leiht sie sich und verschuldet sich weiter.
«Der Gemeinderat verkauft ein Defizit als ‹rote Null›, die Stadtratsmehrheit legt weitere 6,4 Millionen Franken obendrauf. Wer trotz Rekordsteuereinnahmen rote Zahlen schreibt, hat kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem. Doch statt Prioritäten zu setzen, verteilt Rot-Grün weiter Geld, das die Stadt nicht hat. Ganz links werden bereits höhere Steuern ins Spiel gebracht. Dabei ist nicht die Bevölkerung in der Pflicht, immer mehr zu bezahlen, sondern die Politik, endlich mit dem vorhandenen Geld auszukommen», erklärt Simone Richner, Stadträtin FDP Stadt Bern.
«Noch vor einem Jahr wurde die finanzpolitische Trendwende verkündet. Heute präsentiert der Stadtrat erneut ein tiefrotes Budget. Statt das Defizit zu korrigieren, hat die rotgrüne Mehrheit es mehr als verdreifacht. Offenbar ist für zusätzliche Ausgaben immer Geld vorhanden – nur für den Schuldenabbau nicht. Die Rechnung für diese Politik bezahlen die Steuerzahlenden», kritisiert Alexander Feuz, Co-Fraktionsleiter SVP Stadt Bern.
«Ein Kind, das heute in Bern geboren wird, startet mit über 11’000 Franken Schulden ins Leben. Wer bei Rekordeinnahmen immer neue Schulden anhäuft, handelt nicht generationengerecht. Wir müssen notwendige Investitionen langfristig sichern, indem wir nachhaltig planen und die finanziellen Lasten nicht verantwortungslos auf die nächste Generation abwälzen, betont Laura Curau, Co-Präsidentin Die Mitte Stadt Bern und Stadträtin.
Klare Forderungen für gesunde Stadtfinanzen
Angesichts der gemäss Finanzplan bis 2030 auf 1,85 Milliarden Franken steigenden Verschuldung fordert das Komitee eine finanzpolitische Kurskorrektur:
- Schuldenwachstum stoppen: Selbstfinanzierungsgrad schrittweise erhöhen und eine verbindliche Entschuldungsstrategie vorlegen.
- Ausgaben konsequent hinterfragen: Bestehende Aufgaben überprüfen, Leistungen priorisieren und Mittel auf die Kernaufgaben konzentrieren.
- Steuererhöhungen verhindern: Verwaltungswachstum begrenzen und neue Stellen grundsätzlich nur mit entsprechender Kompensation schaffen.
- Mehreinnahmen für den Schuldenabbau nutzen: Zusätzliche Steuererträge zur Stärkung der Selbstfinanzierung einsetzen statt für neue Ausgaben.
Das überparteiliche Komitee empfiehlt der Stadtberner Stimmbevölkerung, das Budget 2027 am 29. November abzulehnen.
Am 29. November: Nein zum Budget 2027.
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